Das Instrumentarium dafür ist vielfältig:

Die schöne Jakobuskirche mit guter, nicht zu halliger Akustik, die große spätromantische Walcker-Orgel (65 Register auf 3 Manualen und Pedal, 1993 bestens renoviert von der Firma Christian Scheffler), mehrere Flügel, ein 4registriges Instrumentchen (immerhin) in der Kreuzkirche auf dem Friedhof
(dort gibt es sogar noch eine, leider abgebaute, kleine romantische Orgel, die der Zeit des Wiederaufbaus harrt), ein hauptamtlicher Kirchenmusiker (A-Stelle, 75%), ein Kinderchor, der Bachchor (etwa 60 Sängerinnen und Sänger, Oratorien, Gottesdienstsingen, a capella, usw.), das Vokalensemble (16 Sängerinnen und Sänger, eher kleiner besetzte Chormusikin Gottesdienst und Konzert), viele verschiedene sich bietende Musikgelegenheiten mit Profis, aber auch mitguten Laienmusikern im Gottesdienst, eine Konzertreihe - etwas häufiger als monatlich Konzerte mit klassischer Kirchenmusik, aber auch mit Unvertrautem:
Besonderheiten wie etwa ein Abend für Barockcello-Solo, eine Konzert-Station auf der "Klangreise" des Weimarer "Ensembles für intuitive Musik" oder die literarischen Abendmusiken, die eine Synthese zwischen Musik und gedichtetem Wort versuchen.
Die Kirchenmusik in Ilmenau ist reich (und das bei akuter Geldnot):
Trotz schmalen Etats wird in der relativ kleinen Ilmenauer Jakobusgemeinde Musik
von oft erstaunlichem Niveau, großem Engagement und innovativem Ideenreichtum
zu Gehör gebracht. Als Beispiele seien genannt:
Das 3tägige Messiaenfest anläßlich des 10ten Todesjahres des Komponisten
im Jahr 2002, das jährliche gute-Laune-Konzert des Landesjugendspaßorchesters, die
Aufführung der Bachschen Johannes-Passion in der Passionszeit 2003, eine literarische
Abendmusik mit Chorälen, Orgelimprovisationen und Tagebuchaufzeichnungen des Dichters Jochen Klepper (Juli 2003) oder der Festgottesdienst mit der traumschönen
Stimme der Sopranistin Annegret Seiler.
Die aktellen Veranstaltungen entnehmen Sie bitte aus der Rubrik "Veranstaltungen".